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Unsere Philosophie: Die emotionale Intelligenz

Was ist emotionale Intelligenz?

Unter emotionaler Intelligenz wird das geistige Fassungsvermögen verstanden, mit dem Informationen emotioneller Art aufgenommen und verarbeitet werden und auf Grund dessen wir emotional empfinden und reagieren können. Emotionale Intelligenz beschreibt also die mehr oder weniger ausgeprägte Fähigkeit, Gefühle zu erfahren und produktiv mit ihnen umzugehen.

Kognitive Intelligenz kann ohne emotionale Erfahrungen nicht optimal funktionieren. Arbeiten rationale Intelligenz und emotionale Intelligenz effektiv zusammen, entfalten sich sowohl emotionale als auch intellektuelle Fähigkeiten.

Emotionale Fähigkeiten sind bestimmte Verhaltensmerkmale und persönliche Eigenschaften wie Selbsterkenntnis, Einfühlungsvermögen, Impulsbeherrschung, Entschlusskraft und Umgang mit Wut.

Welche Fähigkeiten sind im Einzelnen notwendig?

Empathie: Empathie heißt Einfühlungsvermögen, also das Vermögen, sich in die Gefühle und Sichtweisen anderer Menschen hineinzuversetzen und angemessen darauf zu reagieren. Es geht darum, Mitmenschen in ihrem Sein wahrzunehmen und zu akzeptieren. Dabei heißt Akzeptieren nicht gleich Gutheißen. Andere Menschen zu akzeptieren heißt ihnen mit Respekt entgegenzutreten und Verständnis für ihr Tun und Denken zu haben.

Selbstbewusstsein: Gemeint ist die realistische Einschätzung der eigenen Gefühle, Bedürfnisse, Motive und Ziele ebenso wie das Bewusstsein über die persönlichen Stärken und Schwächen. Es geht darum, sich selbst gut zu kennen, um einschätzen zu können, wie man in bestimmten Situationen reagiert, was man braucht und wo man noch an sich arbeiten muss.

Selbstmotivation: Sich selbst motivieren zu können heißt, immer wieder Leistungsbereitschaft und Begeisterungsfähigkeit aus sich selbst heraus entwickeln zu können. Diese Fähigkeit ist besonders hilfreich in Phasen, in denen ein Projekt schwierig wird, oder wenn Dinge anders laufen als geplant. Wer sich selbst motivieren kann, findet immer wieder Kraft zum Weitermachen und verfügt auch über eine höhere Frustrationstoleranz, also dem Vermögen, Frust auszuhalten und trotzdem weiterzumachen.

Selbstmanagement: Als Selbstmanagement oder Selbststeuerung wir die Fähigkeit bezeichnet, die eigenen Gefühlen und Stimmungen durch einen inneren Dialog zu beeinflussen und zu steuern. Mit dieser Fähigkeit sind wir unseren Gefühlen nicht mehr nur einfach ausgeliefert, sondern können sie konstruktiv beeinflussen. Ein Beispiel: Wenn uns etwas wütend macht, können wir uns durch unseren inneren Dialog selbst beruhigen um dann viel angemessener zu reagieren, als wenn wir nicht in der Lage wären, uns selbst zu steuern.

Engagement in der Gruppe: Darunter versteht man die Fähigkeit und Beziehungen zu anderen Menschen zu knüpfen und solche Beziehungen auch dauerhaft aufrechterhalten zu können. Gemeint ist also ein gutes Beziehungs – und Konfliktmanagement, aber auch Führungsqualitäten oder das Vermögen, funktionierende Teams zu bilden und zu leiten.